FFW Schnaid

Vorstandschaft bei FFW Schnaid wiedergewählt

Es läuft rund bei der Freiwilligen Feuerwehr Schnaid. An der Jahreshauptversammlung legte Vorsitzender Reinhold Ruschig einen umfangreichen Bericht über die Vereinsaktivitäten vor. Er blickte zufrieden auf acht größere Veranstaltungen zurück, Höhepunkte waren dabei der Faschingsball im Feuerwehrhaus, das Johannisfeuer und der „Winterzauber“. Die Vereinsmitglieder ziehen bei der Abhaltung der Feste mit viel Ehrgeiz und Engagement mit. Auch die Erneuerung der Drainagen um das Gerätehaus ist abgeschlossen.

„Wir stehen gut da, deswegen bleibt auch der Mitgliedsbeitrag von sechs Euro im Jahr konstant“, verkündete Ruschig. Das dürfte die 86 Vereinsmitglieder freuen. Die Neuwahlen der Vorstandschaft waren demzufolge nur eine Formsache. Ruschig wurde für drei weitere Jahre als Vereinschef gewählt, sein Stellvertreter bleibt Heiko Hippacher. Die Kassengeschäfte führt weiterhin Christina Schmitt, als Schriftführerin bestätigte die Versammlung Anja Schmitt. Kassenprüfer bleiben Marianne Ochs und Rainer Roppelt. „Die Feuerwehr ist ein Schlüsselverein für Schnaid“, konstatierte Bürgermeister Torsten Gunselmann ob der Fülle an Aktivitäten, die das Dorfleben bereichern. Die FFW Schnaid mit ihren aktiven Feuerwehrdienstleistenden leiste darüber hinaus aber auch einen wichtigen Dienst für die Allgemeinheit. „Der ehrenamtlich geleistete Feuerwehrdienst ist für uns in der Gemeinde unverzichtbar“, betonte der Gemeindechef.

„Ihr macht hervorragende Arbeit“, fügte Kreisbrandmeister Harald Kraus hinzu. Er erinnerte daran, dass sich die Freiwilligkeit bei der Feuerwehr auf den Ein- und Austritt beschränkt. Sobald man sich für den Eintritt entschieden habe, müsse der Dienst auch ernst genommen werden. Bei der Schnaider Ortswehr sei dies der Fall, lobte der Kreisbrandmeister. Mit einem Altersdurchschnitt von 35 Jahren bei 36 Feuerwehrdienstleistenden ist die Ortswehr gut für die Zukunft gerüstet, wurde aus dem Bericht des Kommandanten Patrick Arold deutlich. Zu elf Einsätzen wurden die Rothelme gerufen, sie gliedern sich auf in acht Sicherheitswachen und drei technischen Hilfeleistungen. Sechs Übungen wurden absolviert, hinzu kamen einige Sonderübungen im Verbund mit der Nachbarwehr in Hallerndorf. Seit September ist der bisherige Wasserhochbehälter der Ortschaft in einen Löschwasserbehälter umfunktioniert. „Damit haben wir in Schnaid zusätzliche Ressourcen“, informierte der Kommandant.

Als letzter Tagesordnungspunkt bei der Versammlung standen Ehrungen auf dem Programm. Der langjährige erste Vorsitzende Peter Schmitt sowie die beiden Kameraden Andreas Friedel und Bernhard Geyer wurden für 40-jährige Vereinstreue mit Ehrenurkunden ausgezeichnet. Für 25-jährige Mitgliedschaft bedankte sich Vorsitzender Reinhold Ruschig bei Peter Kupfer und Friedrich Enkert.