Die zentrale Aussendung der Sternsinger der Seelsorgeeinheit Unterer Aischgrund begann mit einem feierlichen Pfarrgottesdienst in der St.-Sebastian-Kirche in Hallerndorf. Über 80 Kinder und Jugendliche waren gekommen, um als Sternsingerinnen und Sternsinger ausgesandt zu werden und den Segen in die Häuser zu bringen.
Im Gottesdienst segnete Pfarrer Matthias Steffel Wasser, Salz, Kreide und Weihrauch – Zeichen und Werkzeuge für den bevorstehenden Einsatz. Obwohl mittlerweile die früher übliche Anschrift mit Kreide an der Haustüre mittlerweile nur noch in Ausnahmefällen gemacht wird. Zumeist kommen mittlerweile die praktischen und hübschen Aufkleber zum Einsatz. Nach der Aussendung machten sich die Sternsingergruppen gemeinsam auf den Weg zum Rathaus, um dort als erstes den Segen an die Türen und Schwellen des „Hauses der Gemeinde“ zu schreiben. Pfarrer Steffel erklärte vor dem Eingangsportal des Rathauses diesen besonderen Auftakt: „Der Tradition in Hallerndorf folgend sind wir vom Haus Gottes zum Haus der Gemeinde gezogen, um diesem als Erstes den Segen zu bringen.“
Mehr als 80 Sternsingerinnen und Sternsinger aus der gesamten Seelsorgeeinheit Unterer Aischgrund waren in diesen Tagen unterwegs. Dazu gehören die Pfarreien Schnaid mit den Ortschaften Stiebarlimbach, Rothensand, Klein- und Großbuchfeld, Willersdorf mit Haid, Hallerndorf sowie Pautzfeld mit Schlammersdorf und Trailsdorf.
Am Rathaus begrüßte Bürgermeister Gerhard Bauer die Kinder und Jugendlichen herzlich. Neben den besten Wünschen für ihren Einsatz übergab er auch eine Spende für die diesjährige Sternsingeraktion unter dem Motto „Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“. Damit unterstützen die Sternsinger weltweit Projekte, die Kindern Bildung ermöglichen und sie vor ausbeuterischer Arbeit schützen.
Trotz eisiger Temperaturen waren die jungen Königinnen und Könige hochmotiviert. Gut ausgerüstet zogen sie anschließend von Haus zu Haus, brachten den Segen „Christus mansionem benedicat“ und machten zugleich auf die wichtige Botschaft der Aktion aufmerksam, dass jedes Kind ein Recht auf Schule, Schutz und eine gute Zukunft hat.












