Konzert Musikverein Pautzfeld

„Von Freund zu Freund“ sorgte für Freude

Das alljährliche Konzert des Pautzfelder Musikvereins im Spätherbst bereichert das kulturelle Angebot in der Gemeinde. Es fand bereits zum 22. Mal statt, in diesem Jahr erneut in der Schulsporthalle. „Wir stellen uns ganz bewusst der Herausforderung mit etwas anderen Stücken und musikalischen Stilrichtungen, als sie es sonst so über das Jahr von uns zu hören bekommen“, hieß der Vorsitzende des Musikvereins, Jürgen Kupfer bei seiner Begrüßung die rund 250 Zuhörer zum zweistündigen Konzert unter dem Titel „Von Freund zu Freund“ willkommen. Sein besonderer Gruß galt Bürgermeister Torsten Gunselmann, Pfarrer Matthias Steffel und Georg Schirner als Vertreter des Nordbayerischen Musikbundes.

Bevor jedoch die erwachsenen Musiker die Bühne betraten, hatten die Nachwuchsmusiker aus den eigenen Reihen und das Juniororchester des Musikvereins Buttenheim ihren großen Auftritt. Unter der Leitung von Sophie Friedemann (Nachwuchsorchester Pautzfeld) und Martin Weininger (Juniororchester Buttenheim) spielten die jeweils rund 20 Kinder und Jugendlichen, unterstützt durch einige Erwachsene, die ebenfalls erst ein Instrument erlernen, jeweils vier Stücke. Der Pautzfelder Nachwuchs zeigte unter anderem bei dem erfolgreichen Hit der Rockband Walk the Moon „Shut Up and Dance“ ihr Können, die Buttenheimer Jungmusiker wagten sich mit großem Efol an die Filmmusik von „Mission Impossible“ und an ein Medley der Rockgruppe „Queen“. Am Ende spielten die beiden Nachwuchsorchester das Stück „Havana“ gemeinsam. Mit tosendem Applaus ging es in dann in Pause, den zweiten Teil des Konzertes gestaltete das Haupztorchester des Pautzfelder Musikvereins unter der musikalischen Leitung von Katja Sperber.

Mit dem Marsch der „Kaiserin Sissi“ ging es auch gleich flott los. Höchste Anforderungen an die Interpreten stellte dann das Konzertstück „Twins“ von Jan Hadermann. Es folgte ein Medley aus dem Musical „Phantom der Oper“ in einer gefälligen Bearbeitung von Johnnie Vinson. Beim gefühlvollen „Hallelujah“ von Leonard Cohen zeigten die Musiker, welch Bandbreite sie zu leisten im Stande sind, um ganz am Ende des Konzertes den Titel des Konzertes „Von Freund zu Freund“ mit dem gleichnamigen Stück von Martin Scharnagl aufzugreifen. Für die vom begeisterten Publikum geforderte Zugabe legte das Ensemble mit dem klassischen Marsch „Wien ist Wien“ noch einen oben drauf und verabschiedete sich schließlich mit „One Moment in Time“.