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Kreuzbergfest mit Erzbischof und einem Kardinal

Das hat es noch nicht gegeben! Zur feierlichen Maiandacht am Nachmittag des Kreuzbergfestes konnte Pfarrer Matthias Steffel Kardinal Karl Josef Rauber aus Rottenburg als Festprediger willkommen heißen. Es ist der erste Kardinal, der die Wallfahrtskirche Heilig Kreuz in ihrer über 550-jährigen Geschichte besucht. Im feierlichen Konsistorium vom 14. Februar 2015 wurde er von Papst Franziskus als Kardinaldiakon in das Kardinalskollegium aufgenommen. Kardinäle bekleiden in der römisch-katholischen Kirche höchstrangigste Würde nach dem Papst.

Auch der Erzbischof war da

Schon am Vormittag gab sich bereits Erzbischof Ludwig Schick im kleinen Kreuzbergkirchlein die Ehre. Er war gekommen, um das Wallfahrtsjahr feierlich zu eröffnen. Dazu pilgerten verschiedene Wallfahrergruppen aus der Region zur Kreuzbergkirche und wohnten den vom Gesangverein „Liederkranz“ musikalisch umrahmten Festgottesdienst zum 1. Patronatsfest bei.

Feiern auf den Bierkellern

Nicht nur in der Kirche wurde gefeiert, sondern auch auf den drei Bierkellern unterhalb der Kreuzbergkirche. Das Kreuzbergfest ist ein beliebtes Ziel für Alt und Jung, viele hundert Besucher strömten den Weg zum Berg hinauf. Das „Brauhaus am Kreuzberg“ hatte für das Fest ein buntes und umfangreiches Programm geboten. Zum einen wurde das neue 5D-Kino und die neue Brennerei von Bischof Gregor Maria Hanke gesegnet, es gab ein Cornhole-Turnier mit Biersommelier Markus Raupach und Kabarettist Klaus Karl Kraus sorgte für Unterhaltung auf dem Bierkeller. Aber auch auf den anderen beiden Bierkellern der Brauereien Rittmayer und Lieberth, bei denen es beschaulicher und ruhiger zuging, fühlten sich die Gäste wohl.

Kreuzbergfest jetzt immer am 1. Maisonntag

Neu in diesem Jahr war auch der Termin des Kreuzbergfestes, das eigentlich immer erst am Sonntag nach dem dritten Mai gefeiert wird. Dazu erklärt Pfarrer Matthias Steffel: „In der Regel fällt das Fest immer auf das erste Maiwochenende. Nur in Einzelfällen wie heuer auf das zweite Wochenende. Um der Einfachheit wurde es jetzt am ersten Maisonntag gefeiert. Dies wird zukünftig immer so bleiben.“ Für ihn wäre es unlogisch, das Wallfahrtsjahr am zweiten Maiwochenende beginnen, wenn vorher schon die großen Maiandachten gefeiert werden und die ersten Wallfahrten an den Bitttagen eingetroffen sind und Gottesdienste gefeiert wurden. Für das nächste Jahr spielt die neue Regel sowieso keine Rolle. Da fällt das Kreuzbergfest auf den 07. Mai. Ob mit oder ohne der neuen Terminierung!