Bild 1

Theatergruppe der FFW begeisterte Publikum

Sechs Mal standen die Schauspieler der Theatergruppe der Freiwilligen Feuerwehr Hallerndorf vor ausverkauftem Haus auf der Bühne im Saal der Brauereigastwirtschaft Rittmayer. Sie präsentierten die Komödie „Der K(r)ampf um das liebe Geld“ von Beate Irmisch. Mit Paul Hagen (19) und Erik Driemel (20)waren hatten gleich zwei „Neuzugänge“ ihr Bühnendebüt und meisterten ihre Aufgaben in den Rollen mit Bravour.

„Die Truppe ist einfach super, es macht riesigen Spaß hier mitzuspielen“, erklärten die beiden Youngster. Der Applaus, die Lachsalven, die Freude und das Lob der Zuschauer – für die beiden einfach ein einmaliges Erlebnis. Ein Erlebnis, das die routinierten Darsteller Jürgen Friedhelm, Stephanie Karrasch, Thomas Kraus, Angelika Körber, Fritz Seuberth, Martina Hertlitz und Cäcilia Dick schon viele Male erlebt haben. Schon seit Jahren stehen sie auf den „Brettern, die die Welt bedeuten“, jedes Jahr wird ein neues Stück aufgeführt. Alles geht Hand in Hand.

Die Bühnentechnik, von Wilfried Stühler, Michael Kraus und Philipp Kraus professionell eingerichtet, eine perfekte Maske durch den Friseursalon Karin in Willersdorf und zwei sich abwechselnde Souffleusen Christine Kraus und Hanna Körber für den Fall eines kurzen Blackouts der Darsteller – die Hallerndorfer Theatertage haben sich über die Jahre zu einem kulturellen Höhepunkt im Gemeindeleben entwickelt.

Die Vorstellungen sind immer schon Wochen vor den Aufführungen ausverkauft. „Es ist immer trotzdem wieder spannend, wie das Stück beim Publikum ankommt“, erklärt Fritz Seuberth. Er stellt in dem Stück, das in einen Friseursalon auf dem Land gespielt wird, den Aktienhändler Pellermann dar. Er hat „Gülle-Aktien“ an den einfältigen Bauern Gisbert Haberlein (gespielt von Thomas Kraus) und dessen Frau Erna (Angelika Körber) verkauft. Auch der homosexuelle Friseurmeister Gottlieb Trolle (Jürgen Friedhelm) hat sich von dem zwielichtigen Spekulanten das Aktienpaket aufschwatzen lassen. Doch die Aktien gehen in den Keller, was die Betroffenen zu einem Racheakt an den – wie sich schnell herausstellt – betrügerischen Aktienhändler veranlasst. Er wird gekidnappt, sein Schwarzgeldkonto in Luxemburg und die Affäre mit der Sekretärin aufgedeckt. Nachdem all das Schwarzgeld vom cleveren Friseurgesellen Luddi (Paul Hagen) auf das Konto der betrogenen Ehefrau transferiert wurde, die Gülleaktien plötzlich wie „Phönix aus der Asche“ steigen und sich der Aktienguru reumütig zeigt, endet die Komödie in Harmonie und Versöhnung.