Kreuzbergkonzert (1)

Kirchenchor gab Kreuzbergkonzert

Bevor sich der Hallerndorfer Kirchenchor in die Sommerpause verabschiedete, gab er noch ein „kleines Kreuzbergkonzert“. Bei freiem Eintritt konnten sich die Besucher in der Wallfahrtskirche Heilig Kreuz am Kreuzberg bei Hallerndorf an sehr vielseitigen Darbietungen mit geistlichem, weltlichem und volkstümlichen Liedgut erfreuen. Nur knapp eine Stunde Programm hatte Dirigentin Miriam Sümmerer zusammengestellt. Stücke, die dem Kirchenchor im Laufe des Jahres ans Herz gewachsen sind und Lieder, die in den Gottesdiensten der vergangenen Saison keinen Platz fanden, aber auch eingängige weltliche Lieder wie „Hoch auf dem gelben Wagen“ oder „Im schönsten Wiesengrunde“. Zur Einstimmung gab es geistliche Stücke, „Lobet, lobet den Herrn“ hatte Sümmerer zur Begrüßung gewählt. Es folgte die zeitgenössische Komposition „Laudate dominum“ des Komponisten Robert Jones aus dem Jahr 2009. Ein sehr anspruchsvolles Stück, das der 20-köfige gemischte Chor mit Bravour meisterte. Die Chorleiterin begleite dabei am Klavier.

Den Abschluss des geistlichen Parts bildeten zwei Stücke aus der Gattung „Neues geistliches Lied“, die Stücke „Lebendiges Wort“ von Liedermacherin Kathi Stimmer-Salzeder und „Du stellst meine Füße auf weitem Raum“ von Siegfried Fietz. Etwas ganz besonderes hatte sich der Chor für den Hauptteil einfallen lassen. Sehr zur Freude von Mesner Reinhard König hatte Miriam Sümmerer wohl ganz tief in der Aktenschublade des Kirchenchores gekramt und das von ihm getextete „Kreuzberglied“ herausgekramt. Die Melodie dazu hat der verstorbene Hallerndorfer Regionalkantor Ernst Hofmann komponiert. „Soweit uns bekannt, wurde es bisher nur einmal gesungen“, so Sümmerer.

Zum Abschluss des „kleinen Kreuzbergkonzertes“ gab der Chor ein indianisches Abendlied zum Besten und erhielt für eine wahrhaft gelungene Vorstellung, bei der die Freude am Singen im Mittelpunkt stand, viel Applaus und Zuspruch.