verkehrserziehung-polizei

Polizei schult ABC-Schützen

Die letzte Schulungsaktion „Guten Morgen Busfahrer“ der Forchheimer Polizei in diesem Jahr fand bei den ABC-Schützen in den Schulen in Willersdorf und Hallerndorf statt. Polizeihauptmeister Thomas Fleischmann besuchte die ersten Klassen in den beiden Schulen und erklärte ihnen das richtige Verhalten von, an und im Bus. Das Busunternehmen Brehm stellte dafür einen Schulbus samt Fahrer zur Verfügung. Es wurde das sichere Anstellen am Bus geübt, der tote Winkel gezeigt und mit einem spektakulären Experiment mit einem ob der Masse des darüberfahrenden Busses zerberstenden Wasserkanisters anschaulich die Wucht und das Gewicht des Schulbusses demonstriert. Verkehrserzieher Thomas Fleischmann, der selber Vater eines Kindes in der ersten Klasse ist, kam bei den Kindern gut an. Aber natürlich wussten sie schon alles, was der uniformierte Polizist ihnen erklärte. Schließlich sind sie ja schon seit einigen Wochen Schul- und nicht mehr Kindergartenkinder. „Wir weisen die Kinder auf die vielfältigen Gefahren, die von so einem großen Fahrzeug ausgehen hin und erziehen sie zum richtigen Verhalten im Straßenverkehr“, erklärt Fleischmann. Das beginnt schon während der Kindergartenzeit mit dem Schulwegtraining und setzt sich dann in der ersten Klasse fort. „Spätestens in der vierten Klasse sehen uns die Schüler wieder“, schmunzelt der Polizeihauptmeister. Dann geht es zur Fahrradprüfung. Fleischmann ist der Nachfolger in der Verkehrserziehung der Polizeiinspektion Forchheim von Josef Kohlmann, der in vier Wochen seinen verdienten Ruhestand antritt. Durch Kohlmanns „verkehrserzieherische Hände“ sind in den letzten Jahrzehnten unzählige Klassen und Kinder geschult worden. Als erstes wird „der neue“ Verkehrserzieher immer gefragt: „Wo ist denn heute der Herr Kohlmann?“. Der war aber heute mit einem anderen wichtigen Auftrag betraut worden: der Verkehrssicherung beim Transport des Weihnachtsbaumes für den Rathausplatz.