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Wasserversorgung Schnaid

Bei einer Informationsveranstaltung zur Entwicklung der Wasserversorgung Schnaid wurde im Gasthaus Friedel ein Sanierungskonzept vorgestellt. Dazu waren verschiedene Experten eingeladen. Das Ingenieurbüro Sauer+Harrer berichtete über den Zustand der Wasserversorgung, der Zweckverbandes der Eggolsheimer Gruppe (ZWE) stellte sein Leistungsspektrum vor und das Kommunalberatungsbüro Schulte/Röder legte ein Finanzierungskonzept und mögliche Umlagemodalitäten auf der Basis der vorhandenen Daten dar.

Es sind prinzipiell zwei Alternativen denkbar: eine Komplettsanierung der vor­handenen Infrastruktur und damit der Erhalt der Schnaider (Wasser-)Unabhängigkeit sowie der Anschluss an den Hochbe­hälter der Wasserversorgung der Eggolsheimer Gruppe (ZWE) bei Stiebarlimbach.

Eine Sanierung der Quelle, des Pumpwerks, des alten Hochbehälters, einer Druckerhö­hungsanlage und sämtlicher Rohrlei­tungen plus Neuanschaffung einer Ultrafiltrations- und UV-Desinfekti­onsanlage würde etwa 900.000 Euro kosten. Ein Anschluss an den ZWE würde nach aktuellen Schätzungen Investitionskosten von rund 455.000 Euro betragen. Deswegen sprachen sich viele für die zweite, kostengünstigere Alternative aus. Entscheiden wird aber letztendlich der Gemeinderat über die Vorgehensweise.

Um eine aktuelle Grundlage für das Umlageverfahren zu haben, ist derzeit ein Vermessungsteam in Schnaid, um Grundstücke und Geschossflächen neu zu berechnen.

Hier finden Sie die Präsentationen des Infoabends:

Sachstandsbericht Ingenieurbüro Sauer+Harrer

ZWE-Präsentation

Kommunalberatung – Finanzierung