FFW Schnaid - Ehrung

Führungswechsel bei der FFW Schnaid

Der Vorsitzende hört auf, der Kommandant übernimmt die Vereinsführung, der Jugendwart wird zum neuen Kommandanten ernannt. Bei der Jahreshauptversammlung der Freiwillige Feuerwehr Schnaid gab es einen kompletten Wechsel an der Spitze der Führungsriege.

Wie bereits bei der letzten Mitgliederversammlung angekündigt, legte Vorsitzender Peter Schmitt nach 16 Jahren sein Amt als Vereinschef nieder. „Es sollen Jüngere ran“, begründete er seinen Entschluss. Als neuen Vereinsvorsitzenden wählte die Versammlung Reinhold Ruschig. Er war bisher Kommandant der Ortswehr. 21 Jahre führte er diese verantwortungsvolle Tätigkeit aus. Für seinen großen Einsatz und sein außergewöhnliches Engagement im Dienste seiner Wehr, vor allem auch im Bereich der Jugendfeuerwehr verliehen ihm Kreisbrandrat Oliver Flake, Kreisbrandinspektor Johannes Schmitt und Kreisbrandmeister Harald Kraus das Feuerwehrehrenkreuz des Kreisverbandes. Peter Schmitt wurde seitens der Vorstandschaft für seine 16-jährige Tätigkeit als erster Vorsitzender und zuvor elf Jahre als zweiter Vorsitzender ein persönliches Präsent überreicht: mit seiner Frau Margit darf er fünf Tage nach Osttirol. Ebenfalls verabschiedet wurde Marianne Ochs. Sie führte 21 Jahre die Kassengeschäfte des Vereins. Als Nachfolgerin wurde Christina Schmitt gewählt. Für Schriftführerin Claudia Roppelt rückt Anja Schmitt nach. Zweiter Vorsitzender Heiko Hippacher macht als zweiter Vorsitzender weiter.

In der Dienstversammlung wählten die Aktiven ihren neuen Kommandanten. Einstimmig erhielt der bisherige Jugendwart Patrick Arold das Vertrauen für dieses Amt ausgesprochen. Stellvertretender Kommandant bleibt weiterhin Michael Holzmann.

In seinem letzten Rechenschaftsbericht als Kommandant blickte Reinhold Ruschig auf ein ereignisreiches Jahr 2015 zurück. Gleich drei Mal wurde die Ortswehr innerhalb von 14 Tagen im Sommer zu Einsätzen gerufen. Ein Flächenbrand, ein Fahrzeugbrand und schließlich noch ein Brandeinsatz in einem Hackschnitzelbunker galt es zu bewältigen.